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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: So 25. Dez 2011, 18:24 
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Registriert: Do 22. Dez 2011, 07:40
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Hallo,
Zeitungspapier und Pappe würde ich so verwenden wie sie sind. Verkohlen wird wohl nicht das gleiche Ergebnis bringen wie das Verkohlen von massivem Holz. Wenn ein Teil der Wirkung von Holzkohle auch darauf beruht, das die extrem große Oberfläche der verkohlten Holzstrukturen ist, dann ist das mit Papier nicht zu erreichen. Papiere sind "nur noch Papierfasern"
Ich kann Zeitungspapier und unbedruckten Karton zum Mulchen empfehlen. Beobachte mal den Abbau von Karton oder Zeitungspapier im Kompost, das ist ganz bestimmt effektiver.
Ein interessanter Ansatz steckt im Buch "Lasagna Gardening"
http://www.buch.de/shop/buecher/suchart ... d=32091621
Hier wird Zeitungspapier und Karton zum großflächigen Abdecken verwendet. Ist in englischer Sprache, aber wie fast alle Bücher aus Amerika hat es ein gutes Preis / Leistungsverhältnis.
Im Hinblick auf den Prozess der Teilverbrennung sollte meiner Meinung nach Holzkohle auf effektivere Art hergestellt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 07:23 
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Registriert: Fr 3. Jun 2011, 08:12
Beiträge: 77
Hallo mulchmann,
werd mal sehen, wie ich das Papier noch gut verwerten kann.
Holzkohle aus den Bioabfällen selbst herstellen zu können und die dabei anfallende Wärme zu nutzen, in dieser Hinsicht bin ich noch suchend.
In einem alten Buch fand ich Gedanken über die Kompostierung von Papier,
zum nur Verbrennen ist es mir zu schade.
Jetzt steht an, das Papier bestmöglich zu zerkleinern.
Gruss
hobbygaertnerin


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 11:01 
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Registriert: Do 22. Dez 2011, 07:40
Beiträge: 13
Wohnort: Magdeburg
Hallo Hobbygaertnerin,
wohl eine Feiertagsfrühaufsteherin ?

Zeitdruck und schnell, schnell hat in meinem Garten nichts zu suchen, so arbeite ich mit der Zeit und nicht dagegen. Kartons aufweichen und dann zerreißen ist die einfachste Methode. Ich decke meinen Kompost immer mit einigen Kartonstücken ab. Stein drauf - fertig.
So erreiche ich eine gute, gleichmäßige Feuchte auch an der Oberfläche, die Spitzmäuse freuen sich über die Deckung und der Karton verteilt den Regen langsam. Dabei lebt so eine Abdeckung nur einige Wochen und wird dann, mittlerweile mürbe einfach klein gerissen und weiter kompostiert. Sicher werde ich mit dieser Methode nicht große Mengen los, aber kontinuierlich doch einige braune (!) Kartons im Jahr.
Für Zeitungspapier gibt es bei uns hier augenblicklich 8Cent / kg und wenn man nur hinfährt, wenn der Weg da 'eh vorbei führt, lohnt sich das auch. Pro Jahr kommen da locker die Kosten für Saatgut bei raus. Nach der Vermeidung ist das die sinnvolllste Verwendung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 09:35 
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Registriert: Fr 3. Jun 2011, 08:12
Beiträge: 77
Hi mulchmann,
nein, keine Frühaufsteherin, sondern Zeitausnutzerin.
Zeitdruck und schnell - bleibt vor der Gartentüre.
Allerdings- Tag hat 24 Stunden und da muss noch einiges andere auch Platz haben.
Ich werd mir einen Aktenvernichter zulegen, damit hab ich die Papierzerkleinerung wohl eher bakteriengerechter.
Für Papier bekommt man bei uns nichts, wird mit der Tonne abgeholt und dafür zahlen wir Abholungsgebühren.
Mir gehts nicht ums Geld, sondern wie ich aus Bioabfall möglichst viel Futter für das Bodenleben schaffen kann. So quasi keine Biomasserverschwendung, sondern sinnvollste Biomassenutzung und ich sehe mich als Biomassesammlerin, hach wie schnell frau wieder in diesem steinzeitlichen Lebensmuster ankommt :-))))
Karton fällt bei uns sehr wenig an, aber bergeweise unbedrucktes Papier und dieses soll Bakterienfutter werden.
Dank Terra Preta ist Gartenarbeit ein wunderbarer Ausgleich und die damit heranwachsenden Pflanzen lassen einem das Herz lächeln.
Gruss
hobbygaertnerin


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 12:56 
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Registriert: Do 22. Dez 2011, 07:40
Beiträge: 13
Wohnort: Magdeburg
Hallo Hobbygaertnerin,
na dann füttere die Kerlchen mit geschreddetem Papier. Solange es keine weitere Chemie mit sich bringt eine gute Verwendung.
Ich lebe hier im ehemaligen SERO (SEkundär ROhstoffe" Teil der Republik. Eigentlich bin ich Exil-Hesse, aber schon seit 16 Jahren hier und damit schon teilweise "eingebürgert". Das es bei Euch für Altpapier kein Geld gibt ist echt schade. Für die Blaue Tonne selbst bezahlen muss ich nichts und die Sammelstellen gibt es seit ca. 4 Jahren wieder. Geldverdienen ist nicht drinn, aber es gibt Leute, für die ist Recycling schon eine nennenswerte Einnahmequelle.
Ich denke damit ist das Thema, bezogen auf den Schredder von meiner Seite her ausführlich behandelt worden.
Ich sammle aber weiter Infos zum Grundthema des Forums Terra Preta. Ich denke Du hast diese Quelle schon bemerkt. Unter "Sammlung von Quellen zu Terra Preta"
habe ich ein Thema eingestellt.

Gruß und einen guten 2012er Anfang
mulchmann


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 14:56 
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Registriert: Fr 3. Jun 2011, 08:12
Beiträge: 77
Hi mulchmann,
ja, ich hab deine Infos gelesen. Meinen Garten hab ich in diesem Jahr terra mässig umgestaltet, bin von den praktischen Erfahrungen schwer begeistert.
Terra Preta, EM, Mulchen und was sonst noch an gartenmässigen Verbesserungen möglich sind,
ergibt ein Paradies für Mensch und Tier.
Geschredderte Gartenabfälle, Mist und vermutlich auch das Papier- Biomasse ist viel zu kostbar, um verschwendet zu werden.
Heute fand ich massenhaft Wurmhäufchen im Garten, die lieben Tierchen haben wohl ihren Weihnachtsbraten gut verdaut.
Ich hab viele Jahre immer wieder nach Verbesserungen im Garten gesucht,
die Kombi von EM, Holzkohle, Terra Preta, Mulchen, Bokahsi ist wohl der grösste Segen für ein sehr gutes Pflanzenwachstum.
Gruss
hobbygaertnerin


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 15:41 
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Registriert: Do 22. Dez 2011, 07:40
Beiträge: 13
Wohnort: Magdeburg
Hallo Hobbygaertnerin,
wenn Du so viel gemacht hast, gibt es davon auch Fotos ?
Hast Du schon einmal Beiträge in einem Blog veröffentlicht ?
So eine Forum hier ist für Diskussionen gut, aber für Darstellungen die von Bildern leben, nach vollziehbar wieder zu finden sind, ist ein Blog besser.
Ich habe schon mal an einem Blog als Autior zum Thema MULCHEN teilgenommen.
Ich betreibe auch einen kommunalpolitischen Blog als "Freier Wähler", also keiner Partei angehörend.
Ich würde gerne einen neuen Blog zum Thema Mulchen, Terra preta... also alles was den Bodenverbessert neu aufbauen. Hast Du Interesse als Autor daran (auch nur zeitweise) mitzuarbeiten ?
Wenn ja, dann kannst Du meine Emailadresse mulchertreffen@web.de zur weniger öffentlichen Kommunikation verwenden. Zur Abgrenzung von Witzbolden, könntest Du in einer Antwort hier, eine entsprechende Bemerkung machen. Ich habe meine Emailadresse bei der Registrierung als verwendbar "deklariert". Sehe aber keine Option das auch wirklich zu tun.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Do 16. Feb 2012, 14:06 
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Registriert: Mi 2. Mär 2011, 12:06
Beiträge: 11
Hallo elis,
mich interessiert dein Häcksler für Handbetrieb auf dem 2. Foto.
Den kann man sicher auch nachbauen. Wäre es möglich mir eine detaillierte Bauanleitung oder etwas aussagefähigere Fotos zur Verfügung zu stellen?
Gruß charly


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 Betreff des Beitrags: Re: Zerkleinern von Gartenabfällen
BeitragVerfasst: Mi 4. Apr 2012, 06:43 
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Registriert: Di 3. Apr 2012, 18:45
Beiträge: 1
Ich beitze seit vielen Jahren einen Langsamhäcksler eines Discounters und bin noch immer sehr zufrieden. Das Verstopfen bei zu weichen Material ist bei allen gleich. Ich kann z.B. die Stockrosen so nicht kleinkriegen. Das erledigt der Rasenmäher.


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