Terra Preta Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzkohle machen
BeitragVerfasst: Sa 23. Dez 2017, 01:24 
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Registriert: Sa 20. Jun 2015, 15:46
Beiträge: 58
Zeitaufwendig? Hängt wohl von der Organisation und den Möglichkeiten ab.

Zu große Mengen, ich denke, ab da wird es erst interressant.
Aber stimmt, Kompost ist einfacher.
Und für Terra Preta ansetzen wohl erste Wahl, Kompost.

Und am liebsten gebe ich Küchen-Abfälle mittlerweile direkt in den Boden, bis zu 15 cm tief und mit Erde bedecken. Einen gut passsenden Begriff dafür konnte ich noch nicht finden; Direkt-Kompostierung bisher leider nur.
Verrottet - vererdet ?, kompostiert ? - sehr schnell da, meine Beobachtung, in Hochbeet (vorübergehend zur Verfügung).
Für besondere Erfolge berichten habe ich aber auch da nicht ausreichend Mengen, bin ich sicher.


Das auf der Herdplatte ist zum Testen, und für die kleinen Mengen.
Und der Qualm in der Küche ist überhaupt nicht zu genießen.


zu, Zitat, "Nudelholz-Schmerzen": ?


Was mache ich mit der so erzeugten Kohle?
Zu den paar Pflanzen, für die ich nur Platz habe.
Um die Erde zu verbessern und - bitte nicht lachen - für die Farbe, der Erde.


Mir fällt gerade auf, daß Küchen-Abfälle zu Holz-Kohle machen gar nicht mehr die Priorität für mich hat.
Da hat sich wohl seit längerem schon etwas geändert.
Für meine Aussage dafür, einige Beiträge zurück, muß ich dahin-gehend berichtigen und mich dafür entschuldigen.

Aber Holz-Kohle machen schon noch.
Zur Zeit fixiert auf - und im Kleinen umsetzend - mit Schalen von Walnüssen.
Die nehmen im klein-gemahlenen, unverkohltem Zustand schon viel Wasser auf, wie ich einmal erstaunt beobachten konnte.


Die Eier-Schalen verkohlen - statt sie den Hühnern zu geben oder direkt in Garten oder Kompost - sehe ich für mich als Versuch und Spielerei.
Ich begann mit Bananen-Schalen würfeln, für schnelles Trocknen, und war begeistert über die Mengen, wenn man das Sammeln fortsetzt.
Aber ohne Garten habe ich noch keine wirkliche Verwendung für meine Versuche und die Mengen, die ich beobachtungsweise produziere, sind sehr gering.


Zuletzt geändert von visionhelp am Fr 26. Jan 2018, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzkohle machen
BeitragVerfasst: Do 25. Jan 2018, 21:38 
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Registriert: So 10. Dez 2017, 20:27
Beiträge: 9
Heute gibt es eine Rückmeldung von mir.
Jeden Abend stelle ich eine 3-Liter Kasserole aus Edelstahl mit Sägemehl in den offenen Kamin um Pflanzenkohle herzustellen. Diese Kasserole paßt höhenmäßig besser in den Kamin als der 5-Liter Topf.
Gestern war meinem Topf die Hitze zu groß und der untere Boden löste sich ab und das Metall wurde flüssig.

Nachdem das Wetter so frühlingshaft ist, habe ich einen ersten Ansatz zu Terra Preta aufgesetzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzkohle machen
BeitragVerfasst: So 4. Feb 2018, 19:42 
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Registriert: Mo 10. Feb 2014, 09:06
Beiträge: 231
Zitat:
Gestern war meinem Topf die Hitze zu groß und der untere Boden löste sich ab und das Metall wurde flüssig.

Lol! Haben Sie 'ne Esse im Kamin? Inox schmilzt bei etwa 1500*C!

Ich hab diesen Winter schon fast 160Ltr Kohlepulver gebrannt; Dosen im Ofen. Heuer knacke ich wohl die 200Ltr-Grenze. Ich nehme 1,25Ltr Dosen (von Hundefutter vom Nachbarn) mit Deckel aus Inoxteilen improvisiert; die Dosen brennen aus - die Deckel bleiben. Sie halten 300 - 400 mal Brennen stand, dann sind auch sie durchgebrannt. Brennen bis etwa Rotglut im unteren Teil der Dose und Deckel. Material: abgesiebte Hackschnitzel-Feinfraktion aus Reisigholz.

Ein einfacher Trick um den Deckel an der Konservendose festzumachen ist, zwei gegenueberliegende Kerben in den Rand des Bodens zu schlagen (~15mm tief) ohne die Dose zu punktieren und dann den Deckel mit zwei wieder diametral daran befestgten Draehten festzumachen. Die Draehte um die Dose herum und durch die Kerben fuehren und miteinander verwinden. Dann die Dose mit dem Deckel nach unten und den verzwirnten Draehten nach oben ins Feuer stellen. Mehrere Deckel (=Dosen) machen Umlaufbetrieb moeglich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzkohle machen
BeitragVerfasst: So 4. Feb 2018, 23:04 
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Registriert: So 10. Dez 2017, 20:27
Beiträge: 9
Der Topf "hatte" einen doppelten Boden und dieser löste sich ab und verflüssigte sich. Das war kein Edelstahl!
Mit der Herstellung der Pflanzenkohle aus Sägemehl im Kamin komme ich jetzt gut klar und verbrauche sogar 1/3 weniger Holz pro Abend, wenn ich den Topf auf das gut brennende Holz stelle.
Ansonsten funktioniert der Austritt und das Abbrennen des Holzgases gut am lose aufgelegten Deckel.

Meinen halbreifen Kompost habe ich unter Zugabe der aktivierten Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl umgesetzt und werde, wenn es wärmer wird nochmals umsetzen und zusätzlich noch aktivierte Pflanzenkohle zugeben.
Ich lasse mich vom Ergebnis überraschen.


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