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 Betreff des Beitrags: Wie groß sollte Holzkohle sein...
BeitragVerfasst: Di 7. Okt 2014, 19:28 
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Registriert: Di 26. Aug 2014, 16:56
Beiträge: 33
Zum Thema Terra Preta lese ich immer wieder dass Holzkohlenstaub verwendet werden sollte, die Frage ist wieso eigentlich?
Und dann noch ein Gedanke, nachdem sich ja die Kohle mit Wasser anreichert müsste sie doch im Winter in kleinere Stücke zerfallen, oder irre ich mich da, hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

LG, Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie groß sollte Holzkohle sein...
BeitragVerfasst: Mi 8. Okt 2014, 13:52 
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Registriert: Mo 10. Feb 2014, 09:06
Beiträge: 231
Hallo Rainer

Langzeiterfahrung damit habe ich zwar nicht, aber hier ein paar Gedanken:

Die Kohle wird durch Wuermer etc zerkleinert und im Boden verteilt; denn sonst waere die alte amazonische TerraPreta nicht so gleichmaessig (Kohle)schwarz.Und oberhalb der Frostsohle wird sie sicher auch von Frost aufgebrochen.Aber das braucht Jahre und die kann man sich ersparen,wenn man die Kohle vorab zerkleinert.

Ich glaube, es steht ausser Zweifel dass fein verteilte Kohle wirksamer ist als wenige grosse Stuecke. Ich verwende so etwa 0-10mm.

Viele Gruesse!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie groß sollte Holzkohle sein...
BeitragVerfasst: Mi 8. Okt 2014, 15:30 
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Registriert: Di 21. Jan 2014, 17:08
Beiträge: 6
Hallo miteinander,
ich habe mir beim Zimmermann grobe Sägespäne geholt und verkohle die. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich spare mir das Zerkleinern.
Gruss aus dem Schwarzwald
Wurzelsepp


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie groß sollte Holzkohle sein...
BeitragVerfasst: Do 9. Okt 2014, 09:29 
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Registriert: Mo 10. Feb 2014, 09:06
Beiträge: 231
Hallo @wurzelsepp!

Ja.
Ich hab' mein Brennholz dieses Jahr aus 1m-Pruegel selbst geschnitten.Das ergab so etwa 150 Ltr Spaene; die verkohle ich jetzt in der Ofen-Dose.Wird wohl 60 - 80 Ltr Kohlepulver ergeben.Das ist sicher zu wenig fuer naechstes Jahr; ich werde also auch noch Kleinholz nehmen muessen....

Einziger Nachteil: mit Spaenen passt etwas weniger Holz in die Dose als mit dicht gepackten Holzstuecken.Alles kann man eben nicht haben...


Viele Gruesse!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie groß sollte Holzkohle sein...
BeitragVerfasst: Do 9. Okt 2014, 13:35 
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Registriert: Di 26. Aug 2014, 16:56
Beiträge: 33
O.k. herzlichen Dank!

Ich frage deshalb, weil ich mit dem Sambada gerade Kohle gemacht habe und auch ein paar größere Stücke dabei habe und mich gefragt habe, ob ich die getrost in meinem Kompost geben kann.
Nachdem ich mir den Kompost ansetze um nächstes Jahr eines meiner Hochbeete zu übersiedel (mehrere kleinere daraus zu machen), dachte ich mir die großen Stücke passen recht gut, da ist gleich Strukturmaterial im Kompost. Und in den Beeten dürfen sie sich über Jahre, Jahrzehnte, etc weiter verkleinern...

An sich habe ich keinen Mangel an Kohlestaub, weil wir eine Köhlerei in der Gegend haben die auch den Staub verkauft.

Allerding will ich mir nicht meinen gesammten Bedarf zukaufen.

LG,

Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie groß sollte Holzkohle sein...
BeitragVerfasst: Fr 10. Okt 2014, 19:30 
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Registriert: Mo 10. Feb 2014, 09:06
Beiträge: 231
Eine sehr gute Ueberlegung!, nicht einfach alles blind zuzukaufen!

Es ist wohl kaum der Stein der Weisen, Holzkohle jetzt so zu verwenden wie Erdoel von der industriellen Landwirtschaft verwendet wird. Ich zB kaufe trotz momentanem grossen Bedarf absolut nichts zu; nur eigenproduzierte Kohle.Und ich weiss, dass mein primaerer Bedarf in ein-zwei Jahren sinken wird, bei gleicher Produktionskapazitaet.Dann kann ich sehr wohl den bereits aufbereiteten Boden nachtraeglich mit mehr Kohle impfen.Einfach mit einem Stab Loecher schlagen, so 40-50cm tief, und die feine Kohle (uringesaettigt oder so) einfuellen.

Bei bestehenden Kulturflaechen koennte das ueberhaupt eine gute Einbringungsmethode sein. Man stoert die Bodenschichten nicht, man kann das auch mit recht geringem Maschineneinsatz machen, und es ist auch zwischen schon stehenden Kulturen moeglich, das ganze Jahr ueber, ausser bei Bodenfrost.


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