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Erfahrung mit Terra Preta
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Autor:  schwarztee [ Do 23. Sep 2010, 16:27 ]
Betreff des Beitrags:  Erfahrung mit Terra Preta

Ich habe eigentlich noch gar keine Erfahrung mit Terra Preta. Hier gibts mehr: http://www.triaterra.de

Autor:  schwarztee [ Do 23. Sep 2010, 16:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Aha!

Autor:  ravelli [ Sa 25. Sep 2010, 00:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Ich teste mal

Autor:  Hobbygaertnerin [ Fr 3. Jun 2011, 08:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Terra Preta ist wohl die gartenfreundlichste "Erfindung" und ein goldwertes Erbe von Vorfahren in unserer Menschheitsgeschichte.
Besonders jetzt, wo Gemüse vernichtet wird, dass einem schlecht werden kann-
steht im Garten eine prachtvolle Gemüsefülle- so wie ich es in meiner langjährigen Hobbygartenerfahrung noch nicht erlebte. Die mit Holzkohle fermentierte Biomasse ist das wohl wirkliche zukünftige "Gold" der Erde.
Die Kombination Terra Preta und Hochbeete- revolutioniert die Arbeit im Gemüsegarten.
Selbst die sonst immer etwas düftelnde Brennesselbrühe wird dank Holzkohlenzusatz ein Pflanzenleckerli, meine ewig dahinmickernden Zitrusbäumchen scheinen aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen- und Kohlköpfe in so einer Vitalität- kenne ich nicht.
So macht es richtig Spass, Gemüse im Hobbygarten zu erzeugen.
Ein Danke an den Betreiber dieses Forums.
mit gärtnerlicher Begeisterung
Hobbygärtnerin

Autor:  elis [ So 5. Jun 2011, 11:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Hallo !

Das kann ich nur bestätigen. Das Gemüse ist so gesund, gleich groß und viel größer als früher. Ich produziere laufend Holzkohlenbokashi und tu es im Schnellkomposter zwischenlagern, bis es vererdet ist. Es geht jetzt im Sommer ganz schnell. Bis im Herbst kann ich dann wieder was auf meine Gemüsebeete ausbringen. Als Beispiel mein Brokoli war ein Traum.

lg. elis

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Gelbe Rüben 10091002.jpg [73.09 KiB]
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Brokoli25.Juni201002a.jpg [69.03 KiB]
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Autor:  Hobbygaertnerin [ Mo 6. Jun 2011, 11:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Hallo elis,
bei dem Prachtgemüse auf deinen Bildern bekommt man grossen Appetit.
Wie lange machst du schon dein Holzkohlenbokashi?
Ich werd mir auch eine Digitalkamera zulegen- muss mein Gemüse auch fotografieren, ist eine Augenweide. Heuer hab ich das erste Mal so ein schönes Gemüse, merke den Unterschied, weil ich einen Teil des Gartens noch nach üblicher Art bearbeite-
mit Kompost
(das Gemüse mit Kompost ist schön gewachsen, aber kein Vergleich zum TerraPreta Gemüse- die Pflanzen wurden immer am gleichen Tag gepflanzt, so kann ich gut vergleichen) -
und ein vollkommen wertloses Stück Land mit Hauptbewuchs- Giersch und Ackerwinde, sowie einer wuchernden Strauchart- als Gemüsefläche dazugekommen ist.
Der Boden ist kiesig und absolut ungeeignet für Gemüse.
Darauf haben wir Hochbeete gesetzt, sie mit allem, was normalerweise in einem Komposthaufen käme- aufgefüllt- gut mit EM, Steinmehl und der Holzkohlenstreu vermischt- festgetreten und 2o cm Erde darauf gegeben.
Jetzt hoffe ich, dass nächstes Jahr die Hochbeetfüllung zu fruchtbarer Erde geworden ist,
damit können wir weitere Hochbeete zuerst mit Kompostmaterial füllen und dann mit dieser Erde abdecken.
Tomaten, Paprika, Kohl, selbst Spargel und Artischocken wachsen auf den Hochbeeten wie die Weltmeister.
Ob und wie sich das langfristig entwickelt- ist für mich eine spannende Sache.
Aber wenn Holzkohlenstaub so eine wunderbare Wirkung auf alles hat, dann waren uns diese Vorfahren der Menscheitsgeschichte im Amazonas um Längen an Wissen voraus.
mit gemüsebegeisterten Grüssen (ich mag auch Blumen, aber mit so gesundem und prachtvollem Gemüse fang ich an, mit den Kohlköpfen zu sprechen :-))))
freu mich über Erfahrungsaustausch
Hobbygärtnerin

Autor:  elis [ Di 7. Jun 2011, 13:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Hallo Hobbygärtnerin !

Ich habe mir praktisch 2009 einen neuen Gemüsegarten anlegen müssen. Da habe ich gleich im September 2009 Grubenbokashi gemacht. Das heißt gleich in den Gartenboden rein Bokashi gemacht. Das heißt : ca. 30 cm Erde oben weggemacht, dann 1 Schicht Hühnermist, Biolit (Urgesteinsmehl), Ema und Tria Terra (Holzkohle) rein, Erde drauf, dann nochmal eine Schicht Organik (gehäkseltes Unkraut), wieder mit Biolit, Ema und Tria Terra(Holzkohle), dann die letzte Schicht Erde drauf, nochmal gut mit Ema gegossen. Dann habe ich den ganzen Winter schwarze Folie drauf gelassen. Darunter ist praktisch Bokashi mit Holzkohle fermentiert und vererdet. Die Erde war im Frühling wunderbar locker und schön. Aus meiner jetzigen Erfahrung raus habe ich viel zu wenig Holzkohle genommen. Jetzt würde ich viel mehr nehmen. Aber jetzt lasse ich mir im Schnellkomposter das Holzkohlenbokashi vererden bevor ich es verwende. Dann gebe ich im Herbst eine schöne dicke Schicht auf die Gemüsebeete. Dann wird das Gemüse im Frühling 2012 große Freude haben und sehr gut gedeihen. Man sammelt mit jedem Jahr mehr Erfahrungen. Auf alle Fälle möchte ich die Holzkohle nicht mehr missen. Sie ist noch besser als das normale Bokashi. Wobei ich sagen kann, schneller im Garten verwenden kann man das normale Bokashi, das vererden dauert einfach eine Weile. Wobei ich auch festgestellt habe, wenn ich den Holzkohlestaub gut naß mache, dann geht es auch schneller. Also wie gesagt die Erfahrungswerte werden immer mehr. Ich wünsche Dir auch viel Erfolg damit.

lg. elis

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Autor:  Hobbygaertnerin [ Mi 18. Jul 2012, 17:20 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Ernte der Frühkartoffeln,
vor 14 Tagen eine Reihe, Beetlänge 1,6 m- Ertrag 4 kg
vor 8 Tagen eine Reihe, gleiche Beetlänge 7,5 kg
heute eine Reihe, gleiche Beetlänge 10 kg.
Gleiche Sorte, der 4. Nachbau und
Kartoffeln in einer Grösse, wie ich es von Frühkartoffeln nicht kenne.
Trotz des feuchten und schwülwarmen Wetters sind die Kartoffelstauden bis zum Schluss gesund geblieben.

Autor:  Hobbygaertnerin [ Mo 3. Jun 2013, 06:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Die Regenfälle der vergangenen Woche haben mich im Garten dahingehend interessiert, wie sie sich auf das Pflanzenwachstum, auf die Bodenstruktur auswirken.
Wärmebedürftige Pflanzen wie z.B. Gurken pfeifen auf den gut durchlüfteten Boden, es war ihnen zu kalt und sie sind eingegangen.
Salat, Bohnen, Kohlgewächse haben keine Freudensprünge wegen der Kälte gemacht, aber sie sind zart weitergewachsen.
Trotz der immensen Niederschläge sind die Gartenbeete nicht verschlammt oder stehen unter Wasser.
Die Kombination von Hochbeeten, Terra Preta und Gartenvlies macht den Nutzgarten um vieles einfacher, bei derartigem Dauerregen bräuchte man einfach und schnell aufzubauende Tunnels.
Hier muss ich mir noch was überlegen.

Autor:  kohlenkrümel [ Sa 22. Jun 2013, 20:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Erfahrung mit Terra Preta

Thema Folientunnel einfach alte Fahrradfelgen aufsägen aufbiegen mit abhängestäbe aus Baumarkt verbinden Folie drübber fertsch. Hab ich vor Jahren gemacht jetzt hab ich ein Gewächshaus und ein Tomatenhaus wo ich die Seitewände runterlassen kann (eigenbau)
zur Bodenstruktur kann ich bestätigen ,sie ist jetzt schon bedeutent besser nach dem letzten Regenguß
ca 35 l in den Nachbargärten alles plattgewalzt bei uns noch die Struktur vom letzten hacken zu sehen.Heute
nach dem abtrocknen beim Nachbarn die Oberläche trocken oben mit sndig bei uns spürbar nass und trotzdem lockere Krume.
Wenn ich daran denke das ich nur1x ca 2kub.meter terra auf ausgewählte Flächen ausgebracht habe ist das ergebnis erstaunlich.

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