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 Betreff des Beitrags: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Do 26. Mai 2016, 23:12 
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Registriert: Do 23. Jul 2015, 22:12
Beiträge: 7
Hallo Leute,
hab vor einigen Wochen das erste mal versucht Holzkohle herzustellen. Ich hab mich für ein großes Erdloch (Erdmeiler) entschieden indem ich immer wieder Schichtenweise neues Material (in meinem Fall Holz) aufgelegt hatte, sobald die Kohle zum verglühen begann und ich erste Ascheteile sehen konnte.

Gab ein schönes Feuer, mit wenig Rauch, nur die Ausbeute war gering.
Die Ausbeute betrug bei mir gerade mal 1/8 des ursprünglichen Gewichtes des Holzes.

Wie siehts bei euch aus? Wie viel kg Kohle erhält ihr aus 1kg Material?

Freue mich schon auf eure Antworten ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 09:53 
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Registriert: Di 15. Jul 2014, 11:57
Beiträge: 97
Hallo Payne,

die Erdmeiler-Technik ist sehr effektiv um größere Mengen Kohle an einem Tag herzustellen. Ich arbeite auch damit, auch mit anderen Methoden - je nach Situation - und habe den Vergleich.

1/6 bis 1/ 8 Ausbeute ist vom Volumen her schon realistisch. Aus 5-6 m³ Reisig (pi mal Daumen) bekomme ich 800 - 1.000 ltr, Kohle. Bedenken muss man, dass Reisighaufen viel Luft enthalten, also eh viell nur kaum über die Hälfte Holz.

Viell noch ein kleiner Hinweis: Ich würde beim Nachlegen nicht warten, bis das Feuer runtergebrannt ist und sich erste Asche zeigt. Denn der Sauerstoffabschluss durch die Flammen-Front ist natürlich nicht 100 %-ig, d.h. die Kohle drunter verglüht immer noch ein bisschen weiter. Also verlierst Du Kohle.

Ich gehe so vor: nach dem Auflegen brennt das Feuer bald immer höher, dann maximal. Dann geht doch recht schnell die Flamme wieder runter. Wenn es zeitlich geht, lege ich schon in dieser Phase nach. Hängt natürlich auch davon ab, wie dick das Holz ist, Äste oder Scheite? Das noch brennende Holz ist natürlich noch nicht ganz verkohlt, wenn ich schon nachlege, aber dieses "Reifen" geht auch mit dem Rest-Sauerstoff, der noch durch die Flammenfront durch geht (Wind!). Dickes Holz verascht außen schon und ist innen noch nicht durch. Dann schon nachlegen, innen reifts noch ziemlich. Wars zu dick, ziehe ich nach dem Brennen die halbverkohlten Stubben raus, fürs nächste mal.

Beim großen Feuer geht das Alles so schnell, dass man kaum nachkommt. Kurze Pause zum Wasser trinken, und schon ists wieder runtergebrannt und muss dringend nachgelegt werden. Das Feuer hält einen echt am Schaffen. Wir haben große Reisighaufen, die zum Teil noch gesägt werden müssen. Da hat man zu Zweit schwer zu schaffen. Wir arbeiten mit großem Materialeinsatz aus der Landschaftspflege, da sind gewisse Verluste weniger schlimm, als wenn man z.B. Holz teuer kaufen müsste.

Die Asche verwende ich übrigens auch, kommt mit auf die Miete zur Terra-preta-Herstellung. Ist also nicht ganz verloren.

Beste Grüße

Erdfreund


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 18:16 
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Registriert: Mo 10. Feb 2014, 09:06
Beiträge: 227
Das von Erdfreund Gesagte kann ich nur bestaetigen. Feuer-in-der-Grube habe ich bis jetzt nur einmal gemacht und die Ausbeute (60 Ltr, ~0/10) war wohl vergleichbar. Ein Koehler, der in klassischen Erdmieten brannte, hat mir einmal gesagt, er rechnet etwa mit einem Faktor von 6. Der brannte aber hartes Trockenwald-Holz (etwas haerter und dichter als Buche). Trockenes Klima macht sehr hartes Holz, weil es so langsam waechst. Ich glaube, Feuer-in-der-Grube geht am Besten mit Holz von 2-5cm Dicke. Immer mit moeglichst gleich dicken Holz nachlegen und ab und zu einmal mit dunnem Material zum 'Ausgleichsbrand' (~1-2cm dick).


Ich glaube auch, dass man am Besten in Volumen (vergleichs-)rechnet, denn beim Gewicht variiert das Holz je nach Feuchte und die Kohle variiert auch im Gewicht, brenntrocken (0% Wasser) versus geloescht (gesaettigt, ?% Wasser). Und auch beim Zuschlagen rechne ich nach Volumen per m2 oder m3. Ich glaube kaum dass die amazonische TerraPreta 10% per Masse enthaelt; da wuerde sie per Volumen fast komplett aus Kohle bestehen. Es handelt sich mit ziehmlicher Sicherheit um 10%Vol.

Bei meiner Standard-Methode Dose-im-Ofen ist die Ausbeute etwa 25-35%Vol, Ausgangsmaterial und Endprodukt lose geschuettet. In der Dose verglueht praktisch gar keine Kohle, wenn man es richtig macht.


Viele Gruesse!


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Fr 8. Jul 2016, 17:48 
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Registriert: So 26. Sep 2010, 21:00
Beiträge: 188
Hallo Payne,

der Haiko Pieplow hat bei unsererm Erdbeerfest ein 57min Video dazu aufgenommen. Holzkohle im Erd-Kon-Tiki und Blech-Kon-Tiki.
https://www.youtube.com/watch?v=o3gUa0cTzSI

Gruß Marko


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Do 4. Aug 2016, 11:08 
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Registriert: Sa 7. Feb 2015, 19:38
Beiträge: 13
Intressantes Video ,
leider sehe ich dort nicht wie die Holzkohle entsteht, Durch Sauerstoffentzug beim Holz Nachlegen?
Wie ich höre kann mann das auch in einer Feuerschale machen wenn kein Sauerstoff von unten kommt?

Und ist die Holzkohle die dort in den Bokashi Eimer geschichtet wird, nicht viel zu groß für die Würmer?

Im Moment mache ich meine Holzkohle indem ich Holzwolle in eine stabile Dose stopfe, und die Dose (sie hat 3 kleine Löcher oben) dann in die Feuerschale gebe. Wenn das Holzgas nicht mehr brennt hohle ich die Dose raus. Muss ich das dann ablöschen? Der Verkohlungs geht dann doch noch weiter oder?

Fragen über Fragen..

feurige Grüße
Anya

PS : Gibt es in Berlin jemand mit KonTiki Ofen zum ausleihen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Fr 5. Aug 2016, 21:11 
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Registriert: Mo 10. Feb 2014, 09:06
Beiträge: 227
FireLove hat geschrieben:
Wenn das Holzgas nicht mehr brennt hohle ich die Dose raus. Muss ich das dann ablöschen? Der Verkohlungs geht dann doch noch weiter oder?


Wenn keine Luft in die Dose kommt dann ist nach dem Abkuehlen nur Kohle drin; Anteile an Asche zeigen dass Luft reinkam. Es hilft auch, beim Brennen die Austrittsoeffnungen fuer das Holzgas in der Dose unten zu haben anstatt oben. So braucht man weniger Unterfeuerung da das abbrennende Holzgas gleich die Dose mit erhitzt.

Viele Gruesse


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Mo 8. Aug 2016, 20:01 
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Registriert: Mo 8. Aug 2016, 10:44
Beiträge: 2
Hallo liebe Freunde von Biochar & Terra Preta,
ich beschäftige mich schon seit knapp 5 Jahren mit diesem Thema und habe vieles probiert. Meine erste Holzkohle habe ich mit einem TLUD-Ofen gebrannt, wobei die Ausbeute mit 25 bis 30 Prozent mich nicht zufriedenstellen konnte. Ungemein gestört hat mich auch die Tatsache, dass man -anders als auf YouTube propagiert- während des Brennens nichts mehr nachlegen kann und das Ende der Verkokung schwer abzuschätzen ist. Manche Tonne ist glatt komplett zu Asche geworden. Mit ein wenig Erfahrung habe ich dann aus mit Hartholzscheiten eng bestückter 60 l Tonne (die in einem 200 l-Fass steckt und mit den entsprechenden Lufteinlässen und einem Abgasrohr versehen ist) ca. 20 bis 28 Liter qualitativ hochwertige Holzkohle erhalten. Die gute Qualität habe ich durch hohe Temperaturen erhalten, was ich dadurch erreicht habe, dass ich den gesamten TLUD in ein Erdloch mit 10 cm Luft ringsrum gestellt habe. Ist besser und einfacher als jede andere Isolation. Das Abgasrohr sollte nicht zu hoch sein. Bei mir sind es nun nur noch 1,20 m. Schon 5-8 Minuten nach dem Anzünden konnte der Deckel mit dem Rauchrohr aufgesetzt werden und alles brannte rauchfrei und mit einem Bullern und Fauchen, wie im schönsten Kachelofen.
Seit 3 Jahren -also noch einiges bevor hier vom Kon-Tiki die Rede war- betreibe ich nach gleichem Prinzip in einer Badewanne mit Luftleitblechen, hergestellt aus dem Mantel von einem 200 l- Fass, meinen Kon-Tiki. Das gefällt mir wesentlich besser. Jetzt kann, besser muss Holz nachgelegt werden, bis nichts mehr in die Wanne passt und so brenne ich jetzt aus etwa 0,8 Kubikmeter Ausgangsmaterial gut 250 bis 280 Liter Holzkohle, die ich noch in der Wanne mit einem Spaten auf die Größe eines Tischtennisballes zerkleinere. Der Brennprozess ist kontrollierbar und nach 4 Stunden abgeschlossen. Abgelöscht wird nicht mit einer Halbzoll-Handbrause, sondern aus einer Regentonne mit einem 1-Zoll-Schlauch und kräftiger Gartenpumpe. Dieses "Abschrecken" des Glutbettes verbessert ungemein die Qualität der Kohle, weil es wie eine kleine Explosion in den Kapillarräumen wirkt und diese entsprechend reinigt. Das befreit die Kohle von unliebsamen Reststoffen (Schwermetalle) und erhöht die Aufnahmefähigkeit von effektiven Mikroorganismen.
Die Holzkohle trockne ich ausgiebig in Gitterboxen (Maschenweite 19mm), um sie dann in einem Gartenhäcksler (mit Messern, nicht mit Walzen) zu schroten. Die Korngröße liegt nach dem ersten Durchgang bereits unter 6mm, was mir als günstig erscheint. Aus der oben angegebenen Menge erhalte ich gut 150 Liter. Aktiviert wird die Pflanzenkohle inzwischen nicht mehr mit EMa, sondern durch Einbringen (Anteil 5 - 10 Prozent) in Komposter bzw. in Hochbeete, die mit Dung (Rind, Schaf, Taube, Pferd - je nach Verfügbarkeit) und natürlich normalem grünen Kompostmaterial, sehr gern auch reichlich Herbstlaub, erfolgt.
Ich habe bis jetzt nur naturbelassenes Holz in Größe eines Ofenscheites probiert, allerdings auch schon Scheite von minderer Qualität und nicht nur Hartholz. Das wirkt sich wegen der unterschiedlich erreichbaren Temperaturen (Heizwert) auf die Qualität der Kohle aus. Meine Badewanne steht wegen der thermischen Isolation natürlich auch in einem Erdloch, sogar die Luftleitbleche sind mit Erde bedeckt. Ganz wichtig: der Rand der Wanne muss abflext werden.
Übrigens nutze ich 30 Liter Holzkohle in der Größe von Zuckerwürfeln auch in meinem Aktivkohlefilter beim Gartenteich. Eine zusätzliche Aktivierung mit Mikroorganismen ist eigentlich nicht notwendig, ich gieße allerdings ein paar Kannen mit in der Summe von circa 2 Litern EM in meinen 6500 Liter fassenden Teich. Den Fischen geht's richtig gut und ich kann in 1,4 m Tiefe noch erkennen, welche Seite eines Cent-Stückes nach oben zeigt.
Bei so viel Aufwand für ein bissel Kleingartenromantik, mag man schon die Frage nach dem Sinn stellen. Als Frührentner lebe ich halt meinen Spieltrieb und Forscherdrang aus. Das Gärtnerische überlasse ich meinem Engelchen mit dem grünen Daumen.
In diesem Sinne - Gruß in die Runde aus MV.


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2016, 11:17 
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Registriert: Di 15. Jul 2014, 11:57
Beiträge: 97
Hallo Nordengel,

finde Deinen Beitrag sehr interessant! Mit einer Metallwanne liebäugel ich auch schon geraume Zeit. Habe große Kon-Tiki-Gruben an mehreren Plätzen und einen kleinen Pyro-Ofen, aber was mittleres, mobiles für den Garten fehlt mir noch. Früher gabs Metallwannen öfter auf dem Sperrmüll, heut scheints mir selten zu sein. Viell lauf ich mal dran.

Dein Konzept mit Luftleitblechen und in Erdgrube finde ich auch spannend, Bild sieht sehr anziehend aus.

Eine Frage: was ist der Vorteil von "Wanne in der Grube" - im Vergleich zu "direkt in der Grube brennen"? Und: würde ein nicht abgeflexter Rand den Luftstrom stören? Trotz Leitblechen?

Ich glaube es ist gut, verschiedene Lösungen zu kennen. Je nach Bedingung kann mal das Eine, mal das Andre besser sein.

Kohle zum Filtern im Goldfischteich leuchtet mir sofort ein. Wenn sie voll ist, ist sie bestimmt gut für Kompost und Boden.

danke für den Bericht und weiterhin viel Freude bei Deinen Aktionen!

Grüße Erdfreund


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2016, 17:48 
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Registriert: Mo 8. Aug 2016, 10:44
Beiträge: 2
Hallo Erdfreund,
der Wannenrand muss auf jeden Fall ab. Hatte ich erst auch nicht und was passierte? Richtig, das Feuer qualmte und die Flamme quälte sich am Wannenrand mit einer Außendrehung, statt sich von den Seiten innen über dem Holz zu vereinen. Sie soll aber ja gerade über dem Holz den Sauerstoff wegnehmen, damit Holzkohle entsteht und keine Asche. Mit Rand an der Wanne war also kein homogenes Flammenbild möglich und ein unterschiedlicher Abbrand bzw. Verkokung mit größerem Ascheanteil die Folge.
Qualitativ gute Kohle entsteht bei Temperaturen ab 540 Grad aufwärts, denke ich. Um das zu schaffen, habe ich mit meiner Erfahrung der Verkokung mittels TLUD, den ich ursprünglich sogar in Steinwolle eingepackt hatte, dann aber mit gleichem Ergebnis ins Erdloch gestellt habe, diese Erkenntnis auf den Kon Tiki übernommen und das Teil gleichfalls verbuddelt. Die Leitbleche habe ich an einen Metallrahmen geschraubt, der in seinen Abmaßen gut 10 cm links und rechts und hinten Abstand zur Wanne lässt. Vorn an der Wannenschräge habe ich den Rand noch dran, dafür aber gleich unter dem Rand einen zusätzlichen Schlitz. Die Temperaturen erhöhen sich, weil die Luft sich von unten auf dem Weg nach oben ungemein vorwärmt. Keine Energieverluste zulassen! Auf die Idee mit der Wanne bin ich gekommen, weil so ein gusseisernen Teil ja kaum kaputtbar zu kriegen ist. Blechgeschichten aus Tonnen usw. sterben nach etwa 10 bis 15 Vorgängen. Die Wanne im Erdloch ist längs in unser hier dominierenden Windrichtung ausgerichtet. Ganz einfache Kon Tiki-Lösung ist ein liegendes 200 Liter-Fass, bei dem man ein ovales Loch rausschneidet. Keine Idee von mir. Das Teil ins Erdloch müsste sogar ohne Luftleitbleche funktionieren.
Ein Versuch, eine Abdeckung in Form einer eckigen Blechkiste auf die Luftleitbleche zu platzieren, um parallel zur Verkokung noch Hackschnitzel der Größe G 100 vorzutrocknen, hat trotz eines kleinen jetzt notwendig gewordenen Rauchrohres nicht funktioniert. Sofort gab es Qualm ohne Ende, was hier in einer Gartensparte nicht gerade Freunde schafft.
Gruß in die Runde vom Nordengel


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 Betreff des Beitrags: Re: Biochar - welche Ausbeute beim Erzeugen?
BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2016, 18:24 
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Registriert: Di 15. Jul 2014, 11:57
Beiträge: 97
Danke, Nordengel,

nein - Außendrehung Flamme und qualmen geht gar nicht.

Meine Erdgruben - länglich, nicht rund wie Kontiki - sind auch mit Schmalseite zum Wind ausgerichtet. Die Flamme und Rauch ziehts auch nach innen, sofern der Wind nicht zu sehr bläst. Aber dann sollte man eh nicht brennen.

Man sieht es gut - es geht blitzschnell: Rauch zieht zur Mitte in Flamme rein und verbrennt blitzschnell, in einer Sekunde. Zurück bleibt nichts als klare Luft, die heiß flirrend aufsteigt.

Guter Hinweis, auf stabile Metallwanne zu achten, und nicht Blech zu nehmen.

Habe im Frühjahr sogar frischen, ungetrockneten Astschnitt gut verbrannt. Wenns ein gutes Glutbett hat (mit trockenem Holz starten) immer nur etwas Frischholz nachlegen. Ists zu viel, schafft die Hitze das nicht, und es qualmt. Ists wenig, ziehts den Qualm ins Feuer, so eine halbe Minute vielleicht, dann ists schon trocken und brennt mit. Sobalds richtig gut brennt - eh das Feuer wieder runter geht, neu nachlegen. So gelingt Trocknen und Brennen in einem Arbeitsgang.

Macht richtig Freude.

Schönes Wochenende

Erdfreund


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