Terra Preta Forum

Informationen und Erfahrungen rund um das Terra Preta Phänomen

 
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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Mo 17. Aug 2015, 13:00 
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Registriert: Do 3. Jul 2014, 03:41
Beiträge: 22
Danke für deine Antwort!

Ich glaube wir haben nicht nur die gleiche Pampe im Einsatz sondern auch eine sehr ähnliche Gartenphilosophie :)

Ich mähe den Rasen auch nur wo wir gehen müssen und auch um schöne Kräuter herum. Wir haben unser recht grosses Grundstück seit letztem Jahr. Der alte Mann der den Garten vorher bewirtschaftete hatte den kompletten Rasen (über 1000qm) sehr kurz gehalten und auch die Pflanzen um einen Bachlauf der bei uns durchs Grundstück geht zweimal im Jahr radikal gestutzt. Unsere ersten Maßnahmen waren dann auch erstmal "gar nichts mehr machen" und der Garten atmet jetzt spürbar durch und erholt sich und dankt es uns durch eine unglaublich beeindruckende Vielfalt an schönen Pflanzen :-)

Der Bachlauf ist mittlerweile ein traumhaftes Biotop von dem aus sich tolle Wassergräser und Schilf ausbreitet. Wir haben viele verschiedene Libellen und Wassertiere (sogar Flußkrebse) und Wasserlilien säumen das Ufer. Die letzten Monate hat sich dann überall Baldrian gezeigt der in im Abendlicht eine sehr betörende Farbigkeit hatte.

Die Wiese neben dem Bachlauf wird gar nicht mehr gemäht und entwickelt sich gerade zum 1A Feuchtwiesenbiotop mit wunderschönem Blutweiderich und diversen anderen Kräutern.

Wirklich gemäht wird nur noch um die Gemüsebeete herum und dort wo wir uns wirklich aufhalten und der ein oder andere Weg wird ins Pflanzenchaos gefräst (zum Glück hat der alte Mann uns einen sehr leistungsstarken Mäher hinterlassen). Ich bin aber auch sehr froh über den Grünschnitt weil er die Basis meiner Komposthäufen ist.

Die Einteilung in "Unkraut und anderes" finde ich auch sehr absurd. Alles was mir gefällt und nicht zu sehr wuchtert darf bleiben. Der Kampf gegen die Brombeeren die aus den verwilderten Nachbargärten rüberdrängen ist zwar hart - aber die letzten Wochen hatten wir dafür auch reichlich Beeren und man freut sich dann doch über jeden Ast den man nicht zu sehr zurückgedrängt hat wenn er voller süsser Beeren hängt.

Wir haben uns jetzt eine Komposttoilette aufgestellt (ein Biolanmodell aus Finnland) und damit wollte ich die neu gepflanzten Hecken (Weide und Liguster) versorgen. Die Basis dafür ist eine Art super-isolierter Thermokomposter den wir vielleicht im Winter auch mit Küchenabfällen befüllen können (ist für finnische Verhältnisse gemacht)

Ich habe mir vor ein paar Tagen einige Deckelfässer besorgt und lege jetzt los mit der Verjauchung.
Geplant ist ein grösseres Faß als Gartenbokashi zu füllen und darin alles zu versenken was Samen trägt oder sich auch als Wurzel noch ausbreitet und es milchsauer zu vergären. Ausserdem ist ein grosses Faß Brennesseljauche angesetzt (Brennesseln habe ich reichlich) das ich auch noch mit Baldrian und Ackerschachtelhalm versetzen kann - wächst alles bei uns.
Ein kleineres Faß wird zum Kompostteefaß. Eine Solarpumpe soll es belüften und ich wollte in diesen aeroben Fermenter dann auch noch Walderde und Erde von befreundeten Biogärten reinwerfen auf dass sich die darin enthaltenen Mikroorganismen vermehren. Und in einem Faß wollte ich Biokohle mit den diversen Jauchen und Brühen und Goldwasser impfen.

Im Moment läuft alles super. Der Garten hat durch seine flußnahe Lage auch die Dürre gut überstanden und ich bin voller Hoffnung, dass alles mit der Terra Preta Geschichte noch toller wird. Vor allem bei den Gemüsegärten bin ich sehr gespannt. Das lief dieses Jahr zwar sehr gut - aber es wurde auch schon einige Jahre nichts mehr angebaut und das klappt eigentlich ja meistens sehr gut. Da die größten Teile des Gartens eher naturbelassen bleiben bzw. nur sanft reguliert werden sollen sind die Flächen auf denen ich TerraPreta verwenden werde auch sehr übersichtlich (Gemüsebeete, Rosen u.ä. Zierpflanzen und Hecken)

Verbesserungswürdig ist noch der Wurmkompost. Ich verwende dafür einen Neudorff Thermokomposter aber ich glaube den Würmern wurde es in den letzten Wochen zu heiss - jedenfalls wirkt er sehr wurmleer. Ich habe aber eine Balkon-Wurmfarm die für Wurmnachschub sorgen kann. Allerdings ist es natürlich eh noch besser, wenn die Würmer direkt in die Beete einziehen. Ich bin auf jedem Fall sehr gespannt wie sich die Wurmpopulation entwickeln wird. Es lebt auch noch ein Maulwurf mit uns dort und ich glaube dem schmecken Würmer leider sehr gut (aber er liefert mir dafür immer sehr schöne feinkrümelige Erde).

Auf jedem Fall macht es sehr viel Freude den Garten MIT der Natur zu bewirtschaften und nicht dagegen. Was nicht wachsen möchte wird betrauert und verkompostiert. Was zu sehr wuchert wird reduziert der Rest wird beobachtet und bestaunt.
Angesichts der Größe unsers Grundstücks (1500qm) ist das aber auch ein zeitlich vernünftiger Ansatz :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Di 18. Aug 2015, 12:21 
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Registriert: So 5. Jan 2014, 11:08
Beiträge: 24
Hallo dynamind,
Deinen Erläuterungen ist eigentlich nicht mehr viel neues hinzuzufügen. Ich füttere meinen Rasen bei Bedarf großzügig mit dem Rasenschnittbokashi . Aber das auch nur sehr selten. Ich freue mich über meine Vögelvielfalt. Diese sind sofort beim Ausbringen dabei und Naschen ordentlich mit. Ob Pflanzen ,Gemüse oder Stäucher- alle bekommen regelmäßig Bokashi mit Holzkohlegries. Beides wird zusammen fermentiert. Um den Mikrobenanteil im Boden zu erhalten, muß man regelmäßig Bokashi zufüttern. Die Mikroben haben auch Hunger!!! Als Ergebnis hast Du gesunde Pflanzen und riesige Ernten. Meine Nachbarn mußten neidvoll zugeben, daß die große Hitzeperiode meinen Pflanzen wenig geschadet hat. Schnecken sehe ich nur in den Nachbargärten,denen scheint mein Grünzeug nicht zu munden. Allerdings ist von den "Gartenprofis" auch keiner bereit sich mit der Materie Mikroben -.Bokashi-Holzkohle intensiv zu beschäftigen. Ich selbst habe es es aufgegeben Leute zu überzeugen. Jeder muß selbst wissen was er tut. Erstaunlich ist jedoch immer wieder, wenn Leute an ihre Grenzen gelangt sind, werde ich doch wieder gefragt.
Elli


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Mi 26. Aug 2015, 15:47 
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Registriert: Di 15. Jul 2014, 11:57
Beiträge: 97
Hallo dynamind,

danke für Deine ausführliche Schilderung.

Zum Thema Würmer und Kompost kann ich beisteuern: Meine Komposter bestehen aus Latten mit Luft dazwischen. Gelegentlich kann der Kompost sehr warm werden, dann ziehen sich die Würmer an den Rand zurück. Kokons sind natürlich nicht mobil, ich weiß nicht, ob sie überleben. Zumindest aber die Würmer.

Da ich den Kompost meist nacheinander schichtweise aufsetze, gibt es unten immer auch kühlere Zonen. Kann mir schon gut vorstellen, dass ein Thermokomposter zeitweise zu heiß für Würmer werden kann ...

In meinem Kompost wimmelt es auch von Asseln. Ich nehme an, dass sie eine genau so große Rolle bei der Humusbildung spielen wie die Würmer. Gemeinsam geht's sicher auch besser.

Hallo Elli,

ja, ohne Mikrobiologie geht gar nichts - im Garten wie im Leben. Ich halte EM und Boksahi für Einen Weg - sicher mit ganz viel guten Wirkungen. Es ist wie bei Terra preta - es gibt verschiedene Wege - je nach den verschiedenen Randbedingungen. Aerob - anaerob - mit Atmung, Gärung, mit EM - mit lokalen "indigenen" Mikroorganismen - mit Mykorrhiza-Pilzen, von denen Rainer Gutkas öfters schreibt... Und manche machen es einfach mit dem guten Händchen und probieren, ohne sich viel in die Theorie zu vertiefen.

Aber Mikroben sind immer dabei - geht ja gar nicht anders :-) Hauptsache das Gärtnern macht Spaß und wirkt gut.

Liebe Grüße in den Hochsommer, der sich noch einmal aufbäumt...

Erdfreund


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: So 27. Sep 2015, 14:06 
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Registriert: Di 26. Aug 2014, 16:56
Beiträge: 32
Hallo Dynamid, Erdfreund & Elli!

Erstmal ein paar Antworten auf einige Statements. Ich denke Menschen die sich in einem Forum treffen, dass sich mit alternativen Ansätzen zum Gärtnern zu beschäftigen haben wahrscheinlich einen ähnlichen Ansatz was das Gärtnern betrifft, sprich naturnahe,....

Zu den Mykohoriza Pilzen, ja ich bin ein Fan davon, ersten weil die Firma Glückspilze die die Gießmischung herstellt einen so tollen Namen hat, zweitens weil sie aus Tirol sind, drittens weil es praktisch ist das pulver in meine Regentonne zu mischen und dann zu gießen und last but not least, weil sich der Erfolg sehen lassen kann. Ich habe heuer an manchen Stellen wo ich im Vorjahr damit gegossen habe, riesengänseblümchen gehabt,...

Gerade habe ich meinen gesamten Garten mit einer Mischung von Ihnen, EMa, Goldwasser und Brenesserljauche natürlich stark verdünnt in Regenwasser gegossen.

Holzkohle setze ich auch in einer Mischung aus Pflanzenjauchen und Goldwasser an.

Zum Thermokomposter, ich habe mir heuer einen Luxus geleistet, als Vorstufe zur Wurmkompostierung, einen Trommelkomposter. In den packe ich Küchenabfälle, Grünschnitt, Kartonschnipsel, Kohle, Urgesteinsmehl,... hinein und drehe ihn täglich. Damit findet die Heißrottephase in diesem Komposter statt und bleibt auch aufrecht, nachdem der Kompost ja täglich gewendet wird.
Außerdem vermischt sich mit der Zeit der Inhalt sehr schön.
Wenn der Inhalt einigermaßen kompostiert ist (nach 2-6 Wochen) wandert er dann in meine Thermokomposter, wo ihn sich die Würmer schmecken lassen, ich habe vorher gerade geschaut, funktioniert spitze!

Ich habe heuer auch versuche gemacht mit unterschiedlichen Beetarten und Terra Preta. Das bei weitem Beste Ergebnis hatte ich mit einem klassischen Hügelbeet, mit Terra Preta aufgebaut... Vorallem auch weil die Pflanzen dort ohne weiteres die extreme Trockenheit heuer überstanden haben.
Platz 2 waren die Hochbeete die ich angelegt habe, diese waren einfach zu stark stickstofflastig, sprich ich hätte viel mehr Holz unten reinpacken sollen.
Platz 3 war einfach nur Terra Preta auf den Boden. Da gab es nur eine Ausnahme, nämlich Mais mochte diesen Ansatz viel mehr als die Anderen beiden.

Neuen Gemüsebeeten gönne ich übrigens immer ein paar Tauwürmer, ein bis zwei Boxen aus dem Fischereibedarf. So eine Box beinhalten 20-30 Würmer und kostet bei uns 3€. Und bisher lieben sie das Leben im Beet mit Bodenkontakt.

Gegen Wurmfressende mitessern in den Kompostern und Beeten habe ich mir angewöhnt Wühlmausgitter unterzulegen. funktioniert bisher super.

Ach und bei den Thermokompostern verwende ich die billigsdorfer vom Dehner, mit den teuren Markenkompostern habe ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht, da sie viel angriffsfläche für Nagetiere bieten und diese dann in den Kompost einwandern können. Die schwarzen Billigsdorfer (im Herbst meist im Angebot) kosten 1/3 und sind leichter aufzubauen, bedienungsfreundlicher und bisher hat sie kein einziger Nager angenagt...

LG, Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Mo 5. Okt 2015, 17:33 
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Registriert: Di 15. Jul 2014, 11:57
Beiträge: 97
Hallo Rainer,

danke!

Deinen Hinweis auf Glückspilze finde ich sehr interessant. War auf der hp. Spannend, was die alles machen. Probiert habe ich Mykorrhiza gezielt noch nicht. Ich hoffe, dass in meinem Kompost auch genug indigene Mikroorganismen und Pilzsporen drin sind. Aber offenbar hast du sehr gute Erfahrungen mit der gezielten Zugabe gemacht. Ist bestimmt noch ein weites Feld für Erfahrungen...

Jüngst hat sich ein Maulwurf in unseren Garten eingenistet. Früher haben wir schon mal einen mit einer Lebendfalle erwischt und ausgesetzt. Der jetzt darf vorerst mal bleiben. Dafür trage ich die Haufen ab, wo sie stören. Die Erde lass ich dann über den Kompost mitlaufen.

Neulich hat er einen Haufen am Rand eines dunklen TP-Beets gemacht. Der Haufen war noch ganz hell, der Unterschied zwischen Ober- und Unterboden deutlich. Habe ein Foto gemacht und wollte es hier anhängen. Aber weiß noch nicht genau wie das geht. Aus den FAQ bin ich noch nicht schlau geworden. Viell später mal.

In meiner kleinen Grillgrube erzeuge ich an einem Nachmittag ca 20 - 30 Ltr. Holzkohle. Nach dem Kon-Tiki-Prinzip von Hans-Peter Schmidt, Ithaka-Journal. Zwei Nachmittage am Wochenende ergeben schon eine erkleckliche Menge Kohle. Für unseren kleinen Garten bin ich damit schon autark.

Jetzt blühen noch die Astern überbordend. Bald wird alles einziehen. Dann gibt's viel Gestüt und Futter für den Kompost. Der reife - fast 2 m³ - kommt nach dem Abräumen auf die Beete. Schützt die Krume im Winter. Gereift mit Kohle, Erdaushub und Goldwasser wird nächstes Frühjahr die Post abgehen. Schon dieses Jahr hat´s deutlich angezogen.

Viell lass ich auch ein Teil des Gestüts gehäckselt und mit TP gemischt auf den Beeten rotten. Muss wohl bald entscheiden, damit die Winterrosetten von Stauden noch durchwachsen können und nicht drunter ersticken.

Der Efeu an der Mauer bräuchte auch einen Rückschnitt. Werds aber wohl erst im Frühjahr machen, damit die Insekten im Winter noch einen Schutz haben.

Fazit: TP ergibt mehr Pflanzenwachstum ergibt mehr Humus-TP ergibt mehr Wachstum ergibt ... Fast ein kleines perpetuum mobile :-)

Grüße
Erfreund


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Mo 5. Okt 2015, 18:02 
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Registriert: Mi 24. Nov 2010, 13:54
Beiträge: 35
Hallo Erdfreund,

Zitat:
Fazit: TP ergibt mehr Pflanzenwachstum ergibt mehr Humus-TP ergibt mehr Wachstum ergibt ... Fast ein kleines perpetuum mobile :-)


..... oder eine perfekte Humusmaschine.....

Ein Kreislauf der zu TP führt ist einfach nicht zu schlagen!

Gruß holzgaser


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Di 6. Okt 2015, 13:23 
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Registriert: Di 15. Jul 2014, 11:57
Beiträge: 97
Hallo Holzgaser,

ja, mit TP und wenigen anderen Veränderungen im Kompost hab ich jetzt richtig große Mengen. 2m³ ist für unseren kleinen Garten schon richtig viel. Und das muss jetzt raus auf die Beete, um Platz für die Herbst-Ernte zu schaffen.

Ihr wandelt ja mit TP auch peu a peu Eure Wiese in Garten um (holzgas-Journal). Könnte ein Maulwurf Euch beim Vertreiben der Wühlmäuse helfen? Der Maulwurf buddelt zwar noch mehr, aber frisst als Räuber keine Wurzeln. Dafür Nester mit jungen Mäusen ...

Nur so eine Frage...

Beste Grüße
Erdfreund


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Do 19. Nov 2015, 18:38 
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Registriert: Do 3. Jul 2014, 03:41
Beiträge: 22
@Rainer:
danke für den Hinweis auf die Mykorrizha Giesswassertabletten. Das klingt unheimlich praktisch. Auch Tauwürmer zu "befreien" ist eine wirklich pfiffige Idee. Ich habe mir zwar schon (gefühlt) tonnenweise Kompostwürmer bestellt (Lieferservice für den Maulwurf:-)) aber auf die Idee die Tauwurmpopulation anzukurbeln bin ich noch nicht gekommen. Ich bespreche die Idee mal mit dem Maulwurf :-)

Die Gartenarme Zeit überbrücke ich aktuell mit dem Versuch Goldwasser und Biokohle mit "nitrifizierenden" Bakterien zu beimpfen. Gibts auch einen ausführlichen Thread:
viewtopic.php?f=6&t=331

In diesem Zusammenhang hätte ich gerne einen Tank mit solarbetriebener Pumpe in dem ich solche Bakterienbrühen (auch Wurmtee) herstellen kann. Pumpe und Solarpanel habe ich schon, aber bis jetzt hat es nicht zusammen gefunden und nun ist ja auch schon wieder Herbst...

Holzkohle nach dem Kon-Tiki Prinzip wollte ich auch mal versuchen herzustellen. In den entsprechenden youtube Filmen sieht das machbar aus.
@Erdfreund: Was hat deine Grillgrube für einen Durchmesser?
(meine ersten Grabeversuche für eine Grube sind leider ob unseres hohen Grundwasserspiegels mit Wasser vollgelaufen - da muss ich mir noch was überlegen. Bzw. im Moment kommt mir die Idee, dass es super wäre mit dem Wasser die Kohle zu löschen...aber vermutlich zu kompliziert in der Umsetzung).


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Fr 20. Nov 2015, 08:12 
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Registriert: Mo 10. Feb 2014, 09:06
Beiträge: 225
dynamind hat geschrieben:
meine ersten Grabeversuche für eine Grube sind leider ob unseres hohen Grundwasserspiegels mit Wasser vollgelaufen

Trick:
den Aushub der Grube gleich um den Grubenrand als Erdwall aufschuetten vielleicht auch mit ein paar Steinen darunter; dann muss man nur etwa halb so tief graben. Ich habe in einer solchen Grube mit ~80cm Durchmesser und ~30cm tief+20cm Erdwall in etwa 6 Std rund 60 Ltr Kohle gebrannt inclusive loeschen und zerkleinern. Funktionierte bestens trotz recht starkem Wind. Wichtig ist, trockenes und kein zu dickes Holz (bis ~5cm) und moeglichst gleich dickes Holz auf einmal nachlegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versuch Terra Preta für Rasen
BeitragVerfasst: Fr 20. Nov 2015, 14:40 
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Registriert: Do 3. Jul 2014, 03:41
Beiträge: 22
Danke für den Tipp!
So könnte es bei mir auch klappen. Der Boden ist an der Stelle auch recht lehmhaltig, so dass der Wall auch einigermassen stabil werden könnte.

Ich wünschte es wäre schon Frühjahr :-)


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